KMU-Definition der EU-Kommission: Änderungen dringend nötig! 

Die EU-Kommission definiert KMUs aktuell wie folgt: Unternehmen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR aufweisen.

Damit gelten mittelgroße Unternehmen (250 bis 3.000 Beschäftigte) im Verständnis der EU-Kommission NICHT als KMU! Dies hat für diese wichtige Gruppe der Unternehmen, die das eigentliche Herzstück der deutschen Industrie bildet, gravierende Folgen, z. B.

  • Nachteile und/oder sogar Ausgrenzung bei öffentlicher Förderung
  • Nachteile bei bestimmten Regulierungsvorhaben der EU, z. B. REACH (hier: KMU-Begriff spielt bei Freistellungen und Gebühren eine wichtige Rolle!)

Bei kunststoffland NRW wurden diese Aspekte immer wieder kritisch diskutiert –( siehe auch kunststoffland-Mittelstandsdialog).

Nun gibt es eine echte Chance der Einflussnahme für unseren Verein, seine Mitglieder und alle weiteren betroffenen Unternehmen:

Wir rufen alle Interessierten auf, diese Chance unbedingt zu nutzen! ACHTUNG: Deadline ist der 06. Mai 2018!!